High noon in Austin/Texas war es, als die Fahrer ins 3h Rennen auf dem von Herrman Tilke entworfenen Formel 1 Kurs, ins 3 Stunden Rennen starteten. Bereits im Vorfeld gab es einige Herausforderungen zu meistern, es wurde eine neue Balance of Performance angeordnet sowie gab es neue Reifenmodelle für die Fahrzeuge. Dies erforderte es, alle vorhandenen Setups über Bord zu werfen und nahezu bei Null wieder anzufangen, da sich die Fahrzeuge nun komplett anders verhalten was den Reifenverschleiß, Spritverbrauch und das Gripverhalten angeht.

Die Vortests verliefen bereits wieder zufriedenstellend, nachdem man sich ein gutes Setup erarbeitet hatte und so ging es ins Qualifying, wo Markus Eichhorn den Audi R8 LMS GT3 auf die 2. Startposition hinter den Fahrer von ASD Elite stellte.

Bei 50 Grad Streckentemperatur ging es auf die Hatz und das Führungstrio bestehend aus Sören Kolodziej (ASD Elite), Markus Eichhorn (Joker SimRacing) und Michael Besuch (Pro Race Drivers), konnte sich direkt absetzen. Jedoch kam es auch hier nicht zu Kämpfen, da Sören sich auf ca. 3 Sekunden absetzten konnte und auch Michael Besuch nach und nach abreißen lassen musste. Es sollte sich herausstellen, daß viele Teams Probleme hatten ihre Setups und Fahrstile auf die neuen technischen Besonderheiten einzustellen und so zog sich das Feld immer weiter auseinander.

Nach 120 Litern und einem Stint ohne Zwischenfälle stieg Markus aus und Sandro Petrozziello übernahm das Volant des R8 auf Platz 2. Bei den Führenden übernahm Lucas Gabler und hinter Joker Simracing stieg Fabio Besuch in den AMG GT3 der Pro Race Drivers, die Abstände variierten etwas im Laufe des Stints aber die Platzierungen wurden beibehalten. Sandro fuhr einen sauberen Stint und achtete mit seiner reifenschonenden Fahrweise vorbildlich auf den Verschleiß, sodass auch zum Ende seines Stints noch sehr gute Rundenzeiten möglich waren. Der Abstand nach hinten war mittlerweile sehr komfortabel und es zeichnete sich ab, daß es nur noch nach vorne gehen könnte, wo Lucas Gabler ebenfalls beeindruckende Perfomance zeigte.

Für die letzten 50 min stieg dann wieder Markus Eichhorn ins Auto, um nochmal alles rauszuholen, was in Fahrer, Auto und Reifen steckte. Der Wagen lag hervorragend, das Setup war ausgewogen, die Strecke hatte mittlerweile viel Gummi aufgenommen und die Temperaturen fielen etwas. Es galt 20 Sekunden auf den erstplatzierten auf zu holen, Runde um Runde wurde gepusht und es wurde dann sogar die schnellste Rennrunde des gesamten Rennens, im GT3 Feld verbucht. Jedoch fuhr auch der starke Lucas Gabler sehr gute Rundenzeiten und es wurde klar, ohne Fehler des Führenden, wird sich nix mehr an der Platzierung ändern lassen. Der Abstand wurde auf 15 Sekunden verringert aber dann wehte die karierte Flagge auch schon auf der Start-Ziel-Geraden und so war es wieder mal der 2. Platz, den Sandro Petrozziello und Markus Eichhorn einfuhren. Gibt schlimmeres aber ein Sieg würde den beiden mal ganz gut tun….

Wir bleiben auf dem amerikanischen Kontinent und fahren in 4 Wochen in Kanada auf dem Stadtkurs von Montreal, genauer gesagt der Ile Notre-Dame und dem Circuit Gilles-Villeneuve. Bis dahin!

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