Am 31.01. war es wieder soweit! Der 5. Lauf im TCR Fetzer Cup, diesmal in Interlagos!Durch die kurzfristige Terminierung der nötigen Pre-Quali in der vVLN, auf den selben Tag, war das Team von JSR schon vorab gefordert und so konnte man im Vorfeld nicht nur qualitative, sondern auch quantitative Klasse unter Beweis stellen:

An diesem Tag gingen 3 Teams (2x TCR, 1x GT3) á 2 Fahrer in die Pre-Quali der vVLN und 3 Fahrer im Fetzer Cup an den Start. In Summe fanden sich also gleich 9 Fahrer von JSR zeitgleich in Competition!

Auch dieses mal waren die Trainingszeiten vielversprechend. Sowohl hotlapping, als auch die Konstanz der Runden im Renntrimm ließen auf ein gutes Ergebnis hoffen. Allen voran Tobias P., welcher vor seinem ersten Start im Cup stand und auch mit seinem Trainingsfleiß heraus stach.

In der Qualifikation lief es dann allerdings nicht mehr ganz so rund. Die Pole ging, bei einer Track Temp. von 23°C und wolkigem Himmel, mit 1:41.7 weg. Christopher M. landete mit 1:42.507 auf P11, Tobias P. holte mit 1:42.309 P8. Marcel J. sicherte sich P6, mit 1:42.239 .

Im Rennen verließ das nötige Rennglück die Jungs schließlich ganz. So fand sich Marcel J. nach der 1. Runde am Ende des Feldes wieder, nachdem er auf P4 liegend in Turn 8 gedreht wurde (Zum Zeitpunkt des Artikels befand sich die betr. Szene noch unter Beobachtung bei der ReKo., amn. d. Red.).

Die umgehende Aufholjagt war zwar erfolgreich, sodass zwischenzeitlich sogar P3 wieder in Reichweite schien, forderte aber die Reifen zu stark. Nach einem Stop ohne Reifenwechsel stand in den letzten Runden die Absicherung von P6 im Vordergrund.

Für Tobias P. lief es nicht viel besser. Nach einem vernünftigen Start wollte er das Rennen etwas langsamer angehen, um sich die Reifen für das 60 minütige Rennen perfekt einzuteilen. Einige Fahrer verfolgten jedoch eine andere Taktik und begannen direkt früh zu pushen. Die Folge waren zahlreiche schwierige Situationen und einige Unfälle. Davon betroffen war leider auch Tobias P. Und das nicht nur einmal. Im Rennen kam für ihn alles zusammen, so wurde er gleich 3 mal sehr unglücklich und unverschuldet abgeräumt. Mit ordentlich Wut im Bauch hatte er schließlich die Möglichkeit frei zu fahren und seine Pace zu zeigen. Alles oder nichts war angesagt! Somit wurden auch keine Reifen gewechselt. Es schien wieder nach vorn zu gehen! Aber die 17 Inc. Grenze wurde erreicht und die obligatorische Durchfahrtsstrafe gegen Ende des Rennens machte schließlich die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis einen Strich durch die Rechnung. Alles versucht! Diesmal ging es leider nicht gut aus und so schleppte sich Tobias P. mit fertigen Reifen und viel Frust über die Ziellinie.

In seinem ersten TCR Rennen im Cup konnten dennoch wichtige Erfahrungen gesammelt werden und so sieht es im nächsten Rennen, wenn das Potenzial auf den Asphalt gebracht wird, vielleicht schon wieder ganz anders aus!

Christopher M. musste im Kampf um die Gesamtwertung Federn lassen. Der Start im Mittelfeld stellte kein Problem dar, was er auch schon in Monza unter Beweis stellte. So machte er auch diesmal vom Start weg Plätze gut. Als die Ampel auf Grün strang wurden schon 3 Plätze vor der ersten Kurve gewonnen! Nach der ersten Runde war Christopher M. dann auf P6 zu sehen. Als er schließlich hinter P5 fest ging entschied er sich den Boxenstopp vorzuziehen. Wie sich herausstellte war das genau die richtige Entscheidung. Die Vorderreifen wurden gewechselt und die nächsten Runden hatte er dann freie Fahrt! Aber Christopher M. fuhr teilweise über das Limit hinaus und sammelte somit zu viele Inc.’s, wodurch in R23 auch bei ihm eine Durchfahrtsstrafe fällig wurde. Am Ende stand P11 zu Buche. Schade, da war wesentlich mehr drin!
Christopher M. verlor somit einige Punkte im Kampf um die Gesamtwertung in der AM Klasse. Die direkten Gegner erwischten einen guten Tag.

Im nächsten Rennen geht es dann nach Zolder. Eine traditionsreiche und anspruchsvolle Strecke. Eine gute Gelegenheit, um wieder anzugreifen und dieses unglückliche Rennen für alle schnell vergessen zu machen.

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