Am vergangenen Sonntag stand der erste Lauf zur ESIA endurance Series an. In Imola ging es im 6 Stunden Multiclassrennen darum einen guten Start in die Saison zu haben.

Unser HPD machte dabei im Qualifing schon eine gute Figur. Quali-Fahrer Marian lieferte ab und verfehlte die Pole nur um wenige Hundertstel.
„Leider habe ich die Runde in den letzten Kurven verhauen. Bis dahin war ich auf Pole-Kurs. Aber P2 ist auch eine gute Ausgangsbasis.“ So Marian kurz vor Rennstart. Diesen übernahm Marc, in der Hoffnung seine Erfahrung aus der letzten Saison nutzen zu können.
Gesagt, getan. Als die Lampen auf Grün sprangen sicherte Marc den zweiten Platz über die erste Runde und konnte den Abstand nach hinten langsam ausbauen. Als es in die ersten Überrundungen ging, profitierte das Duo vom erwartenden Chaos und erbte P1.

Über die nächsten Stunden entwickelte sich ein packender Fernkampf um die Führung. Marian überzeugte mit wahnsinnig schnellen Rundenzeiten, während Marc sich vor allem auf eine sichere Fahrweise konzentrierte aber auch mit guten Rundenzeiten glänzte.
Nach guten 4,5 Stunden ohne große Probleme, wurden die Fahrer leider aller Siegchancen beraubt. Ein langsames GTE-Duo überraschte Marc in der ersten Kurve. Er konnte zwar einen Unfall vermeiden, der HPD hinter ihm hatte weniger Glück und raste in unser Heck.

Der Schaden kostete ca 2sek pro Runde, man entschied sich aber gegen eine Reparatur um P2 nicht zu verlieren. Dies sollte sich am Ende leider als Fehlentscheidung herausstellen. Marc hatte in der Folge Mühe das Auto auf der Strecke zu halten, schaffte dies aber bis auf wenige Verbremser ganz gut. Der Vorsprung nach hinten schmolz mehr und mehr und Marian musste volles Risiko gehen. Durch zwei Dreher waren aber auch die letzten Podiumshoffnungen dahin und man musste sich mit P4 begnügen. „Natürlich tut das sehr weh. Wir haben zwei Drittel lang um den Sieg gekämpft, quasi keine Fehler gemacht und dann wird man unverschuldet aus allen Träumen gerissen. Am Ende ist P4 in einem 6h Multiclassrennen sicherlich kein schlechtes Ergebnis aber wirklich freuen können wir uns jetzt nicht.“ Berichtet Marc noch in der Boxengasse.

Die gute Nachricht ist aber klar. Die pace ist da, die Strategie kein Risiko zu gehen hätte sich ausgezahlt. Das macht Mut für den nächsten Lauf im April.

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