Wir waren wieder mit unseren beiden TCR Teams am Start. Besetzung wie immer, für Team Black waren Rene Maurer und Kai Hitschler hinterm Volant, für Team Orange fuhren Markus Eichhorn und Sandro Petrozziello. Kurz vor der Veranstaltung wurde eine Tankinhaltbegrenzung angeordnet und somit durfte der Audi RS3 LMS nur noch mit 75 Litern Rennsprit betankt werden. Dies gab wieder verschiedene Möglichkeiten für die Taktikfüchse oder zumindest mehr Flexibilität.

Das Qualifying verlief etwas holprig für beide Teams. Während Kai Hitschler im Verkehr aufgehalten wurde und leider keine taktisch cleveren Fahrer um sich herum hatte, musste Markus die Hotlap abbrechen da er die Tracklimits missachtete und die Runde deswegen nicht gezählt hätte. Zum Glück geschah dies noch auf der GP Strecke, sodass man nochmal durch die Box fahren konnte und nur eine Runde Nordschleife verlor. Es hieß also, keine Fehler machen sonst würde man von hinten starten müssen. Die eine sichere Runde reichte dennoch aus um das Auto mit einer 8.44,7 auf die Poleposition zu stellen. Kai stellte seinen Audi auf den 6. Startplatz.

Es hat sich schon in den letzten Rennen gezeigt, daß es unheimlich schwer ist aus der TCR Führungsgruppe erfolgreich die Flucht nach vorn anzutreten, doch am Start gab es in der Mercedes Arena einen Kontakt zwischen T3 esports mit Oliver Ackermann und Team Heusinkveld mit Sven Glatzel. Markus versuchte sein Glück und zog das Tempo an.

Kai Hitschler wollte nach den eher katastrophalen letzten Rennen jegliche Zwischenfälle vermeiden und fuhr sicher auf P7 in die erste Runde und konnte sich bald seinen 6. Platz zurückholen. Wie bereits vermutet klappte die Flucht nach vorne eher nicht so gut, sodass auf der Döttinger Höhe die Führungsgruppe wieder aus Joker SimRacing Orange, T3 esports, Team Heusinkveld und Schubert Motorsport bestand. Kai Hitschler hatte wieder mit Zweikämpfen zutun. Anstatt gemeinsam den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen, hat man sich gegenseitig durch Kämpfe aufgehalten. Zudem fasste Team Black den Entschluss 2x die Reifen über 8 Runden zu ziehen, was sich als unvorteilhaft herausstellte.

Während sich Schubert Motorsport mit einer Drive through Penalty aus Round 2 aus dem Spitzenkampf verabschiedete, zog sich das Führungstrio ebenfalls auseinander. Ein kleiner Fehler beim Boxenstop und bereits unglückliche Überrundungen durch die schnelleren Klassen sorgten dafür das Markus 10 Sekunden Rückstand auf die beiden Führenden hatte. Also hieß es, nicht taktieren sondern aufholen nach 3 Runden war man wieder dran. Während dieser Aufholjagd fuhr Markus noch die schnellste TCR-Rennrunde des Abends mit einer 8.45 min. Erneut spielte der Überrundungsverkehr nicht in die Karten von Team Orange, ständig musste wieder ein kleine Lücke zugefahren werden, was am Ende mit hohem Reifenverschleiß bezahlt werden musste. Team Heusinkveld konnte eingefangen werden aber T3 esports konnte auf ca. 10 Sekunden enteilen.

Markus übergab an Sandro Petrozziello und dieser konnte in seinem Stint sehr gute Rundenzeiten fahren und konstant den Rückstand abbauen. Sandro entwickelte in den letzten Trainingswochen definitiv eine gute Speed im TCR und steht den Kontrahenten nun in nix nach. Beim Boxenstopp hatte Sandro den Abstand zu Mike Erang auf unter eine Sekunde verringert und bei T3 esport sah man sich gezwungen nochmal auf den schnellen Oliver Ackermann zu wechseln, um den Sieg zu retten.

Während dessen fuhr Team Black ein souveränes Rennen ohne größere Zwischenfälle, was das Ziel des Abends für Rene und Kai war. Rene Maurer konnte noch einen Platz herausholen und brachte den TCR auf dem 5. Platz ins Ziel.

Nun kann man wieder mit Rückenwind in den nächsten Lauf starten und angreifen. Für Orange hieß es am Ende dann Platz 2 hinter T3 esports und vor Team Heusinkveld.

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