Bereits zum sechten Mal stellten sich die Teams von Joker SimRacing dem Klassiker auf der Nordschleife. Wieder gingen ein GTE- und ein GT3-Team an den Start, im Ferarri 488 GTE saßen wie gewohnt Kai Hitschler und Sebastian Car hinter dem Lenkrad.

Da wäre es fast zuende gewesen in Runde 1 für unseren GT3 Boliden

Im AMG GT3 fuhren diesmal Neuzugang Marc Roettgen und Markus Eichhorn die 4 Stunden lange Hatz durch die grüne Hölle. Für beide GT3-Fahrer galt es in der letzten Woche vor dem Event ein gemeinsames Setup zu finden und sich aufeinander einzuspielen. Es zeichnete sich in den Trainingssessions bereits ab, daß die Pace der beiden nah beieinander lag und das Setup gut funktionierte. So ging man gespannt, aber guten Mutes in den Rennabend.

Beide Fahrer sind nicht unbedingt die geborenen Qualifahrer und so startete man mit einer guten Zeit im vorderen Mittelfeld. Marc Roettgen, der auch die Quali fuhr, ging als Startfahrer ins Grid und hielt sich aus allen Anfangsrangeleien heraus. Durch die üblicherweise hohe Anfangspace, kam es im Abschnitt Spiegelkurve zu einem Crash und Marc konnte so gerade noch einen Unfall mit einem querstehenden GT3 verhindern. Das Rennen entwickelte sich wie erwartet, die Top 5 Teams fuhren Zeiten außerhalb der Möglichkeiten der anderen und so machte man die restlichen Plätze unter sich aus.

Marc brachte den Doppelstint ohne weitere Zwischenfälle zu Ende und übergab an Markus Eichhorn auf Platz 6 liegend. Außer einem Verbremser an der Hohenrain-Schikane gab es nichts besonderes zu vermelden, es stellte sich jedoch heraus, daß die 2. Fahrer der anderen Teams teils deutlich langsamer unterwegs waren und so stellte sich ein komfortabler Vorsprung ein. Nach ca. 90 verfahrenen Litern kam es zum Boxenstopp bei fast allen GT3 Teams in der gleichen Runde.

Aufgrund eines Problems beim fünftplatzierten GT3 erbte man diesen Platz und fuhr nun sicher seine Runden. Markus übergab an Marc für den letzten Stint des Rennens und dieser fuhr dann sicher den 5.Platz nach Hause.

Insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Rennen mit einem AMG GT3 der wie auf Schienen fuhr. Es wurden im gesamten Rennen 6 Incident Points gesammelt, wovon 4 durch einen Ghostcontact (Kollisionsberechnungsfehler der Simulation) bei dem Ausweichmanöver in der Spiegelkurve in der ersten Runde entstanden und nur 2 weitere aus tatsächlichen Fahrfehlern (off Track) resultierten.

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